Spring

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Spring, also der Frühling hält nun Einzug. An und für sich nicht schlecht. Es wird heller und wärmer und man ist allgemein besser drauf. Man, nicht ich. Ich habe den ersten heftigen Schub meiner Pollenallergie. Meine Haut ist eine Katastrophe, ich habe abgesehen vom unerträglichen Juckreiz ziemliche Schmerzen und bin quasi an mein Haus gefesselt. Draussen kann ich mich nur mit Rollkragen oder Tüchern zugehängt bewegen. Die erste Spitalsession mit Kortison intravenös und Infusionen kann ich auch schon als abgehakt betrachten. So früh wie nie im Jahr.

Dieses Alleinsein ist sowieso das allerschlimmste und ich habe die letzten Monate so viel gelernt wie lange nicht im Leben. Ich weiß dass es die meisten Menschen nicht gut meinen oder nur dann wenn ihr eigener Vorteil im Fokus steht. Sie bedauern bei Zahnweh oder verstauchten Armen aber bei nicht greifbaren Beschwerden sind sie stumm. Sie wollen nehmen, geben ist Fehlanzeige. Nur dann wenn es bequem ist. Ich bin sehr gern gesehen wenn es darum geht zu helfen, ansonsten verschwinde ich in der Versenkung. Oder wenn ich keine Signale schicke bleibt die Gegenseite stumm. Habe ich jetzt ebenso wochen- nein monatelang beobachten können.  Gut, ich ziehe daraus meine Konsequenzen. Damit ich aber nicht ganz zum Eremiten werde ( denn ich bin ja ein geselliger Mensch ) kommt nun das Thema Partnerschaft ( das mir auch einige nicht vergönnen ) in den Vordergrund.

Letzte Woche habe ich mir ganz gern „First Dates“ angesehen. Es scheint doch noch ein paar wenige korrekte, gefühlvolle Menschen zu geben. Warum also nicht für mich? Den Griff ins Klo habe ich jahrzehntelang praktiziert. Jetzt kommt mal ein Schatzkisterl zur Belohnung. Man hört immer wie viele Paare sich über Singlebörsen kennenlernen. Also werde ich mein „Homeoffice“  heute nutzen und mich schlau machen. Ausserdem werde ich meine nächste kleine Reise buchen und meine Kontaktliste ausmisten. In diesem Sinne, geniesst das schöne Wetter wenn ihr könnt. Spring, wenn auch nur über deinen Schatten 🙂 Und wenn das alles nicht hilft gibt es auch noch die Seite des österreichischen Kynologenverbands 😀

PS Noch ein Hinweis für alle die vielleicht mal mit jemandem Kaffee trinken gehen. Scheut euch nicht zu gehen wenn es zäh ist. Das Mutter Teresa Gen hilft da keinem weiter. Vor allem dann nicht wenn ihr ähnlich einem Museumsangestellten mit dem Klickzähler sitzt und den Namen der „Exfreundin“ hört oder die Wir-Form mit selbiger 😉

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