Bitte hinter die gelbe Sicherheitslinie zurücktreten…

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Zug fährt ein…. Da steh ich jetzt und warte auf die Lautsprecherdurchsagen. Ob ich sie befolge ist etwas anderes. Gestern hab ich mich auf Zuruf dazu hinreissen lassen meinen Blogbeitrag um 3:30 morgens zu löschen. Da hab ich doch tatsächlich knapp eine Stunde gedöst. Seitdem bin ich munter und versuche nun nochmal sinnbildlich zu erklären was Sache ist. Vor ein paar Wochen habe ich meine Freundin O. fast milde belächelt als sie mir erklärt hat dass sie Facebook, Instagram und Konsorten vom Handy löscht. Es wären Zeitfresser und halten sie von wichtigeren Dingen ab. Für mich ist das Internet ja quasi Nabelschnur zur Aussenwelt. Ich lebe mehr als einsam und das ist genau mein Kanal um mit anderen in Verbindung zu treten. Aber es wird zunehmend mühsam, nämlich genau dann wenn du einfach deine Meinung kundtust und nicht Speichel leckst. Mir kommen manche Portale mittlerweile so vor als würde eine Riege an bleichen Damen in Rokokokostümen mit enggeschnürten Miedern und gepuderten Perücken enganeinander gereiht sitzen. Genau so viel Luft und Platz dass sie dich milde belächeln können oder zunicken wenn du Hilfe, Rat, Tat und Applaus beisteuerst. Und genau soviel Raum dass sie vornüber knicken können um sich gegenseitig die Füße zu lecken. Bist du einfach du und sagst deine Meinung gibt’s Zensur, Häme und Nichtachtung. Tja, authentisch ist nicht gefragt. Das war dann der Punkt als ich auch meine Apps eleminiert habe und nur ehr ein paar Bildchen auf Insta poste oder meinen Blog schreibe. Jedenfalls habe ich mich ein letztes Mal dazu hinreissen lassen meine angebliche Unverschämtheit zu löschen. Kindheitstrauma – nur ein gutes Kind ist ein liebes Kind .. aber ich sag euch was. Ich lösch nix mehr und ich lass mir mein Dasein nimmer vermiesen – Sprüche wie “ ziehs durch (die Abstinenz)“ werte ich als “ geh scheißen“ . denk mir meinen Teil und orientiere mich um. Eines möchte ich aber festhalten. Ich traue nicht mal einer Handvoll Menschen, und selbst da nur für Wochen, zu so einsam zu sein. Keine Ansprache, keine Schulter zum Anlehnen. Niemand mit ich meinen Tag besprechen kann oder Zeitgeschehen, Unternehmungen machen etc. In Wahrheit bin ich die starke Löwin und die meisten anderen sind schwach.

So, die gestrigen First World Problems sind sie auch heute noch. Nämlich dass ich mich über akribisch in Minimum 3 Kisten durchgewühlten und ausgesuchten Zitronen ärgere, die Stunden nach dem Heimkommen schimmeln…

Und mein Training wurde gestern umgestellt. Ich komme mir vor wie ein Teletubbie der sich im Staatsopernballett bewirbt. Körperklaus ist ein Hilfsausdruck. Schmerzender Körper, Koordinationsprobleme und das Gefühl nix zu beherrschen. Heute war ich aber brav und bin knapp über 13 km oder fast 20.000 Schritte gegangen. Fotos folgen sicher mal. Auf Insta sind ein paar Handyschnapper. Und da seis auch gesagt, ich fühl mich verorscht wenn ich zum 4. Mal Leuten bestätige die dann wieder abwegig sind. Die Neugier is bekanntlich a Hund 😛

Morgen an Valentin geht’s zu Ikea. Romantik in der Markthalle und wieder viele Schritte 😀

Und ob der Blogbeitrag jetzt gelesen wird wird sich zeigen, ich teils ja nimmer auf Gsichtsbiachl. Weg sans die Zeitfresser – Danke O. <3

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Brigitte sagt:

    Sehr erfrischend dein Beitrag!! 😊

    1. fraufini sagt:

      Danke 😘

  2. O. sagt:

    🤗🤗🤗

  3. Elisabeth sagt:

    Deine offene und ehrliche Meinung und Aussage gefällt mir sehr. Aber das weißt eh…

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